Kiebitz-Habitat

Störungen im Brutgebiet

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Nachdem wir einige Kiebitzbrutpaare im Langenauer Donaumoos entdeckten ergriffen wir möglichst rasch die erforderlichen Schutzmaßnahmen. Sofort waren die Landwirte bereit entsprechende Schutzvorkehrungen in der Feldbearbeitung zu beachten. Auch die Fachleute vom Landschaftserhaltungsverband (LEV) waren informiert und hatten sich eingebracht. Nun dachten wir, alle menschlichen Maßnahmen für eine ungestörte Brut getroffen zu haben. Aber weit getäuscht. Da sind entlang der Nau noch die Fliegenfischer und ab und zu kommt auch noch ein Biker daher. Brutpaare zogen weg - die Hoffnung: Vielleicht bilden sie noch eine Nachbrut. Um weitere derartige Störungen zu vermeiden stellten wir dann flugs einige Hinweisschilder auf und hoffen nun, dass diese auch beachtet werden.

Sachstand 03.04.19

Erfreulicherweise können im Donaumoos Langenau einige Kiebitzpaare beobachtet werden. Durch rechtzeitiger Reaktion der AG-Donaumoos, des LEV und den betreffenden Landwirten sind im Brutgebiet vorerst keine Flächenbearbeitungen vorgesehen. Anfang Mai wird nun Kiebitz-Nachwuchs erwartet. Eine regelmäßige Beobachtung hält uns auf dem Laufenden.

Nachwuchs im Gebiet der Nauschleife

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Beobachtungen im Gebiet der Nauschleife ergaben, dass in 2018 junge Kiebitze vorhanden waren.
Wir hoffen natürlich, dass diese im nächsten Jahr wieder zu sehen sind. Das Gelände in dieser Gegend ist noch nicht für Kiebitze optimal. Hohe Bäume sind ungünstig wegen der Raubvögel.
Auch die Lachmöwen mußten die Kiebitzeltern u.a. laufend von den Gelegen fernhalten.