Rückblicke

3. Gehölzpflege

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Nebelschwaden waberten noch auf den Wiesen als 23 Helfer, darunter auch 8 Jugendliche, zur Gehölzpflege ins nahe Naturschutzgebiet fuhren. Es war ein richtig schöner Moormorgen, den die Sonne plus Nebel zauberten. Zurückgeschnitten wurden vor allem Faulbaumbüsche, die die Pulten überragen und für Bekassine und evtl. Sumpfohreule die Brutplätze unbrauchbar machen. Mehrere Kettensägen und Freischneider waren im Einsatz. Die fleißigen Helfer hatten mit dem Abtransport der Äste alle Hände voll zu tun. Danke den Helfern und auch dem Spender des Mittagsvespers, das in freier Natur und nach getaner Arbeit besonders gut geschmeckt hat.

Biotoppflege 2018, Abräumen des Heus - Teil 3

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Geschafft. Alle Mahdflächen sind jetzt vom Heu befreit. Morgens bei 8°C und aufsteigenden Nebel machte sich eine fleißige Gruppe mit 9 Schülern und 13 Erwachsenen an die Arbeit. Leider stand uns nur ein Quad zur Verfügung. Doch Gustav konnte uns, durch die trockene Bodenbeschaffenheit, mit dem kleinen Traktor und Gummiwagen aushelfen. Mittags bei 17°C und Sonnenschein waren wir vorzeitig fertig und nahmen in froher Runde beim Geräteschuppen das von unseren Sponsoren gestiftete Vesper mit Getränke ein. Als Ergebnis unserer Bemühungen werden wir nächstes Jahr wieder eine reiche Artenvielfalt der typischen Pflanzenwelt und Tierwelt des Niedermoores bewundern können. Wir sagen herzlichen Dank an alle die hierbei mitgewirkt haben. DANKE.

Biotoppflege 2018, Abräumen des Heus - Teil 2

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Erfreulich viele Helfer/innen fanden sich an diesem 2. Samstag zum Heu abräumen ein. 28 Teilnehmer, bestehend aus 8 Schülern und 20 Erwachsene, machten sich bei bestem Heuwetter zu schaffen. Leider hatten wir heute nur 2 Quads zur Verfügung. Trotzdem gingen die Arbeiten gut vorran. Das bereitgestellte Vesper und die bereitgestellten Getränke (gespendet) gaben uns zusätzlich Kraft so das wir nach der Mittagspause nochmal durchstarteten. Insgesamt arbeiteten wir 5 Std. und konnten somit 3 1/2 Wiesenflächen abräumen. Am nächsten Samstag wollen wir dann die restlichen Wiesenflächen in Angriff nehmen. Es ist schön, dass wir auch immer wieder neue Helfer/innen begrüßen dürfen da bei unseren Arbeiten jede Hand sehr hilfreich ist. Als Dankeschön konnten wir auch diesmal noch Apfelsaft (solange Vorrat reicht) verschenken.

Biotoppflege 2018, Abräumen des Heus - Teil 1

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Durch die zahlreichen Helfer/innen konnte am Samstag das Mähgut im Nauer Eck und zum Teil auch am Mittelweg des NSG ausgeräumt werden. 2 Quadfahrer waren im Einsatz und beschäftigten die Helfer/innen permanent. Auch die Kinder hatten wieder ihre helle Freude beim Transport des Mähgutes. Als Dankeschön an die Helfer/innen konnten wir jedem eine 5 Liter Bag-in-Box Apfelsaft zukommen lassen da wir kürzlich einige Liter Apfelsaft aus der von uns betreuten Streuobstwiese herstellten. Nun bleibt die Hoffnung auf gutes Wetter damit am kommenden Samstag auch noch die restlichen Streuwiesen ausgeräumt werden können.

Biotoppflege 2018, Streuwiesenmahd / - Schwadern

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Am 13./14.9.18 begann, bei besten äußeren Bedingungen, die Streuwiesenmahd auf den Biotoppflege-Flächen im Nauereck und im Naturschutzgebiet. Dank des wechselseitigen Einsatzes von 5 Maschinisten konnten die Mäharbeiten auf ca. 2 ha Streuwiesen-Fläche nach wenigen Stunden erfolgreich beendet werden.

Das Schwadern der Mahdflächen erfolgte am 21.9.18 . Unsere zwei Schwader-Geräte waren jeweils ca. 4 h im Einsatz.

2. Springkrauteinsatz 2018 im NSG

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Nach der Aktion vom letzten Wochenende waren heute 14 fleißige Helferinnen und Helfer damit beschäftigt auf den von uns betreuten Flächen im NSG das restliche Indische Springkraut zu entfernen. Darüber hinaus konnten wir auch in diesem Gebiet die nicht erwünschten Goldruten-Bestände noch vor dem Pollenflug zurückschneiden (einige Goldrutenarten wurden vor etwa 250 Jahren in Europa eingeführt. In Deutschland sind sie als Neophyten eher ungeliebt, da sie heimische Pflanzenarten zu verdrängen drohen). Dank der guten Zusammenarbeit konnte das Vorhaben vollständig bewältigt werden so dass ein weiterer Termin nicht nötig wird.

1. Springkrauteinsatz 2018 im NSG

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Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera), oft Indisches Springkraut genannt wird in Europa vielerorts als invasiver Neophyt bekämpft, da es als Bedrohung für andere Pflanzenarten, ja ganze Pflanzengesellschaften in deren Lebensraum betrachtet wird. Das Indische Springkraut lässt sich verhältnismäßig einfach bekämpfen, da es einjährig ist und die Verbreitung über die Samen erfolgt. Es lässt sich gut ausreißen. Diese Maßnahme muss vor der Samenreife durchgeführt werden. Zu diesem Zweck trafen sich ca. ein Dutzend Vereinsmitglieder und Freiwillige Helfer am heißen Samstag den 04.08.2018 im NSG um hier mit schweißtreibender Arbeit die Ausreißtätigkeiten zu verrichten. Auf den von uns gepflegten Flächen wurde über die letzten Jahre ein enormer Rückgang des Springkrautbewuchses beobachtet.

Vereinsausflug ins Pfrunger Ried

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Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich am 10.6.18 dreizehn Teilnehmer vor dem Naturschutzzentrum „Pfrunger Ried“ in Wilhelmsdorf mit einem Moorführer. Zunächst erhielten wir anhand von Schautafeln Erläuterungen zur Lage und Ausdehnung des Moores, zur Historie und zu den Renaturierungsbemühungen. Bei einem kurzen Rundgang durch das Museum erhielten wir Erklärungen zur Moorentstehung und zur Tier- und Pflanzenwelt des Pfrunger Rieds. Auf verschlungenen Pfaden, vorbei an kleinen Teichen und großen Torfstichseen, ging es anschließend auf die kleine Moorrunde. An verschiedenen Stationen erläuterte uns der Moorführer die Pflanzengesellschaften des Hochmoores. Highlight war die Beobachtung einer Sumpfschildkröte, die sich auf einem im Wasser liegenden Baumstamm sonnte. Nach dem Mittagessen und nach kurzer Anfahrt bestiegen einige Teilnehmer noch den ca. 40 m hohen „Bannwaldturm“. Von dort hatte man einen Rundblick auf alle Landschaftselemente des Pfrunger Rieds. Seinen Abschluss fand der Vereinsausflug auf dem „Höchsten“, mit 833m der höchste Berg zwischen Bodensee und Donau und ein bekannter Aussichtspunkt. Die Teilnehmer genossen die Aussicht auf die Alpenkette und auf den Bodensee, bevor sie sich wieder auf den Heimweg machten.

Was fliegt denn da?

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An einem herrlichen Sonntag den 13.05.2018 starteten frühmorgens um 7:30 Uhr 12 Personen am Langenauer Hallenbad zu einer vogelkundlichen Führung in Richtung Mooswaldsee. Unter Leitung von Jörg Fendt erlebten wir einen lehrreichen und beeindruckenden Vormittag in diesem einzigartigen Seegebiet. Zahlreiche Vogelarten wurden beobachtet und gehört. Z.B. Kuckuck, mehrmals Neuntöter, Mönchsgrasmücke, Störche, Buntspechte, Flussseeschwalben, Enten uvm. - viele Stimmen diverser Kleinvögel erklangen zu einem Naturkonzert. Der von Jörg sehr früh am Morgen gesichtete Halsbandschnäpper lies sich leider nicht mehr erblicken. Eine harmonische Teilnehmergruppe genoss diesen, fast möchte man sagen, andächtigen Sonntagmorgen.

Naturkundliche Führung ins Naturschutzgebiet

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Mit Harald Hägele im Naturschutzgebiet (NSG). Eine kleine Gruppe von 10 Personen lauschte den aufschlussreichen Erklärungen unseres Vereinsmitglieds Harald Hägele. Während der 3 Std. lernten wir vieles über Fauna, Flora und die Geschichte des NSG. Dazwischen schweifte immer wieder der Blick zum Himmel - wenn ein Roter Milan, gejagt von Krähen oder der Ruf des Kuckucks unsere Aufmerksamkeit von Harald ablenkte. Ein besonderes Erlebnis aber war die Stimme und der Anblick eines Schwarzspechtes in ca. 20 m Entfernung. Auch den akrobatischen Flug des Kiebitzes konnten wir beobachten. Eine interessante naturkundliche Diskussion am Ende der Führung beschloss diesen schönen Nachmittag. Zehn zufriedene und entspannte Teilnehmer machten sich auf den Heimweg.