Rückblicke

Sichelhenke mit Stuttgarter Hofbräu

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Zum kleinen Festakt zur Übergabe der von der Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu gesponserten Landschaftpflegegeräte im Wert von insgesamt 23.540,-€ kamen über 50 Personen zum Bohner Stadel am Rand des NSG "Langenauer Ried".

Neben unserem neuen Mähgerät wurde der BUND-Regionalverband Donau-Iller und der Verein Lebensram e.V. mit Geräten zur Erleichterung ihrer Landschaftspflegearbeit bedacht.

Unser Dank gilt Herrn Brummer von der Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu, dem LNV für die Vorauswahl, der Familie Bohner für die Bereitstellung des überdachten Platzes am Schuppen, Metzgerei und Partyservice Büchele für das gelungene und schmackhafte Catering im Gelände, allen Freunden und Teilnehmern an der Veranstaltung und natürlich allen Mitgliedern, die an der Organisation des Events mitgewirkt haben.

Nach dem Festakt zeigte der Verein den Besuchern in einer Kurzvorstellung alle Facetten der Streuwiesen-Biotoppflege auf einer nahen Wiese: Mahd mit Balkenmäher, Schwadern des Heus, Abräumen mit Quads und Plane und Aufnahme mit Ballenpresse am Parzellenrand.

Im Nu war die Wiese abgeräumt und es ging an die guten Würste von Bücheles und das Bier aus Stuttgart.

Streuwiesenmahd im Naturschutzgebiet

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Mit rund 20 tatkräftigen Helferinnen und Helfern konnte an dem Samstag die Streuwiesenmahd (fast) abgeschlossen werden. Hoher technischer Einsatz, teilweise 3 Quads, 2 Schwader im Einsatz, günstige Witterung und eine leistungsstarke Ballenpresse zur Aufnahme des Heus am Parzellenrand hat den Rekord begünstigt.

Die Bilder vom Tag:
Heuschwad mit 2 Schwadern; Gruppenbild der Helfer; Uwe mit dem neuen Kombigerät; 3 langgediente Veteranen bei verdienter Pause

Vielen Dank an alle Helfer

Streuwiesenmahd im Naturschutzgebiet begonnen

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Unter optimalen Witterungsbedingungen halfen 22 Helfer, Groß und Klein die vorgemähten Moorwiesen von der Streu zu befreien und das Heu an den Parzellenrand zu bergen. 3 Quads waren im Einsatz, so ging die Arbeit leicht von der Hand und im Nu waren 3 große Wiesen abgeräumt.

Unten auch zwei Bilder vom Vormähen. Hans Künzel führt unseren neuen Reform Mäher.

Vielen Dank an alle Helfer.
Dank auch an die Sponsoren von Speiss und Trank:
Finkbeiner Getränke, Langenau; Metzgerei Rainer Raff, Langenau

Neophytenbekämpfung im Naturschutzgebiet

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Die Ausbreitung des sehr invasiven Indischen Springkrauts zu stoppen war Ziel dieses Einsatzes. 3 Helferinnnen und 11 Helfer haben der Hitze und den Stechmücken getrotzt und gingen ans Werk. Und das erfolgreich: Einige Standorte, im letzten Jahr noch kartiert, konnten nicht mehr gefunden werden.

Auch das weite, offenen Westteil des NSG ist nahezu ohne Vorkommen der Pflanze. Auf den beweideten Flächen im östl. NSG war ein Einsatz nicht nötig. Die haarigen Landschaftspfleger lassen keine Aussamung zu.

Eine bedrohte Art ist das Springkraut im NSG deshalb aber noch nicht. Die Arbeiten werden fortgesetzt.

Herzlichen Dank an alle Helfer, groß und klein.

Abendradtour im Ried

Klein aber fein war die Radlergruppe die an diesem heißen Sommerabend in Moos hinaus fuhr. Nachdem das Ziel, das Naturschutzgebiet, erreicht war ging es zurück nach Langenau zur Einkehr im Biergarten Gasthaus "Zur Schule" wo uns der Wirt erwartete.

Dank an den Schulwirt Gerhard, der uns die Getränke im Biergarten ausgab.

Orchideenführung im Naturschutzgebiet

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12 Weissstörche zu Luft und Land, Soldatenkäfer, Spinne mit Jungtieren auf dem Rücken, Maulwurfsgrille, Blaue Schwertlilie, die Orchidee des Jahres, das Fleischfarbene Knabenkraut und die ersten Rundaugen- Mohrenfalter konnten die gut 30 Exkursionsteilnehmer entdecken.

Bei der Heimfahrt über den Ramminger Speckweg fand sich dann auch noch ein exotisches Tier:
eine rotbraun gemusterte größere Schlange, vermutlich eine Leopardnatter. Die Polizei wurde eingeschaltet. Herzlichen Dank an die beiden Mitwanderer die bei dem Tier, mitten auf dem Asphalt liegend, geblieben sind.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer.

Wilhelmsfeld sportiv

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Abwechslungsreich war die lange aber nicht beschwerliche Tour. An der Jungviehweide konnte die traditionelle Weideform im Feuchtgrünland gezeigt werden, weites offenes Grünland im Osterried erfreute die Sinne. Weißstorch mit Horst und allgegenwärtige Feldlerchen waren zu bewundern.

Renaturierung von Maisäckern im Zuge der Ausgleichsmaßnahmen A8-Ausbau war ebenfalls Thema sowie die Kultivierung des Rieds im 19. Jahrhundert. So ward auch klar, woher der Name "Wilhelmsfeld" für die Landschaft kommt.

Am westlichen Rand des NSG "Langenauer Ried" konnten wir noch einige riedtypische Pflanzen erläutern sowie die Bewässerung des Niedermoors über unsere Nauleitung.

Exkursion im Wiesenbrütergebiet

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Die kleine Exkursionstruppe brachte großes Vorwissen mit und wurde durch nicht wenige Brachvogelerlebnisse zu Luft, zu Land und mit dem herrlichen Balzruf belohnt. Ob nun Asselfinger oder Ramminger Brachvögel - es war schön. Die jubilierenden Feldlerchen ließen sich, wie die Wanderer, nicht vom leichten Regen abhalten.

Ob die unten im Bild festgehaltene "Versunkene Hütte im Moor" den letzten Eremit Asselfingens beheimatet blieb angesichts der satt getränkten Wiese ungeklärt. Klärung gab es zum Tuffstein und botanische Raritäten konnten bestaunt und erläutert wrden.

Familienexkursion im "Langenauer Ried"

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An diesem Samstag Nachmittag konnten rund 25 Teilnehmer das Moor nass von oben und unten erleben. Erfreulich waren auch einige Kids dabei, so dass wir das Leben in den Moortümpeln etwas näher in Augenschein nahmen. Pferdeegel, Wasserskopion und Wasserschlauch waren hier die Highlights.

Leider zeigte sich kein Blaukehlchen. Schade auch für zwei Österreicher, die eigens für unsere Exkursion einen Reisezwischenstopp gemacht hatten - Dank für das Interesse. Besten Dank auch an Marco Haupt, der uns den "Scharfen Hahnenfuß" in seinem spannenden Vortrag näher gebracht hat.

Und Dank an alle Teilnehmer fürs Kommen und für alle Beiträge bei der Exkursion.

Frühlingsführung in der Laushalde

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Rund 30 naturhungrige Teilnehmer konnten an diesem Nachmittag den Frühling in der Laushalde erleben. Es gab viel zu entdecken, die Frühblüher unterstrichen mit großer Artenzahl den Wert des Trockental-Kleinods vor den Toren von Ulm. Interessante Lebensraumtypen, wie Pionier-Kalkrasen und Hainbuchenwald gab es zum Kennen- und Schätzenlernen.

Ein kleiner Nebenexkurs, der von Rudi Huber geleitet wurde, führte zu den von der AG Donaumoos angelegten Tümpeln für seltene Amphibien in dem heute, geologisch bedingt, trockenen Tal.

Herzlichen Dank an die Teilnehmerin, die uns auf das unscheinbare Moschuskrat aufmerksam gemacht hat.

Und Dank an alle Teilnehmer fürs Kommen und für alle Beiträge bei der Exkursion.