Rückblicke

Wilhelmsfeld sportiv

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Abwechslungsreich war die lange aber nicht beschwerliche Tour. An der Jungviehweide konnte die traditionelle Weideform im Feuchtgrünland gezeigt werden, weites offenes Grünland im Osterried erfreute die Sinne. Weißstorch mit Horst und allgegenwärtige Feldlerchen waren zu bewundern.

Renaturierung von Maisäckern im Zuge der Ausgleichsmaßnahmen A8-Ausbau war ebenfalls Thema sowie die Kultivierung des Rieds im 19. Jahrhundert. So ward auch klar, woher der Name "Wilhelmsfeld" für die Landschaft kommt.

Am westlichen Rand des NSG "Langenauer Ried" konnten wir noch einige riedtypische Pflanzen erläutern sowie die Bewässerung des Niedermoors über unsere Nauleitung.

Exkursion im Wiesenbrütergebiet

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Die kleine Exkursionstruppe brachte großes Vorwissen mit und wurde durch nicht wenige Brachvogelerlebnisse zu Luft, zu Land und mit dem herrlichen Balzruf belohnt. Ob nun Asselfinger oder Ramminger Brachvögel - es war schön. Die jubilierenden Feldlerchen ließen sich, wie die Wanderer, nicht vom leichten Regen abhalten.

Ob die unten im Bild festgehaltene "Versunkene Hütte im Moor" den letzten Eremit Asselfingens beheimatet blieb angesichts der satt getränkten Wiese ungeklärt. Klärung gab es zum Tuffstein und botanische Raritäten konnten bestaunt und erläutert wrden.

Familienexkursion im "Langenauer Ried"

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An diesem Samstag Nachmittag konnten rund 25 Teilnehmer das Moor nass von oben und unten erleben. Erfreulich waren auch einige Kids dabei, so dass wir das Leben in den Moortümpeln etwas näher in Augenschein nahmen. Pferdeegel, Wasserskopion und Wasserschlauch waren hier die Highlights.

Leider zeigte sich kein Blaukehlchen. Schade auch für zwei Österreicher, die eigens für unsere Exkursion einen Reisezwischenstopp gemacht hatten - Dank für das Interesse. Besten Dank auch an Marco Haupt, der uns den "Scharfen Hahnenfuß" in seinem spannenden Vortrag näher gebracht hat.

Und Dank an alle Teilnehmer fürs Kommen und für alle Beiträge bei der Exkursion.

Frühlingsführung in der Laushalde

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Rund 30 naturhungrige Teilnehmer konnten an diesem Nachmittag den Frühling in der Laushalde erleben. Es gab viel zu entdecken, die Frühblüher unterstrichen mit großer Artenzahl den Wert des Trockental-Kleinods vor den Toren von Ulm. Interessante Lebensraumtypen, wie Pionier-Kalkrasen und Hainbuchenwald gab es zum Kennen- und Schätzenlernen.

Ein kleiner Nebenexkurs, der von Rudi Huber geleitet wurde, führte zu den von der AG Donaumoos angelegten Tümpeln für seltene Amphibien in dem heute, geologisch bedingt, trockenen Tal.

Herzlichen Dank an die Teilnehmerin, die uns auf das unscheinbare Moschuskrat aufmerksam gemacht hat.

Und Dank an alle Teilnehmer fürs Kommen und für alle Beiträge bei der Exkursion.

Eiszeit im Torfstich

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Bei herrlichem, sonnigen Winterwetter fanden sich 16 Helferinnen und Helfer ein, um das Großseggenried südlich der Büffelweide im Ramminger Moos vom überwuchernden Weiden- und Faulbaumgehölz zu befreien. Die Parcur auf dem Eis, oft trügerisch in Dicke und Tragfähigkeit, hat sich sehr gelohnt.

Das Pflegeziel wurde mal wieder durch das motivierte Zupacken von allen übertroffen und weite Teile des Bekassinen Bruthabitats waren gegen Mittag gehölzfrei, die Landschaft nach Süden geöffnet.

Besonderer Dank an Dietmar Klaiber mit seinem Frontlader, der uns viele Wege mit den schweren Ästen erspart hat.

Trotz eisiger Kälte wird der Tag für alle in schöner Erinnerung bleiben, zeigte er doch, wie beeindruckend stimmungsvoll die Riednatur bei knackigem Frost sein kann.

Herzlichen Dank an alle Helfer, groß und klein.

Aquatischer Einsatz

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Nicht nur die Frösche lieben es: Wasser von oben und unten. An diesem Einsatz im Schneeregen und in den Torfstichen "Wasser satt", zeigten 11 unerschrockene Helfer, was engagierte Naturschüzter den Amphibien voraus haben: Idealismus, Sinn für die Aufgabe und anschließend eine warme Stube.

Vielen Dank an alle, die trotz des Wetters gekommen sind und kräftig Weidenaufwuchs geschnitten und abgeräumt haben. Auch wenn der Kleinste Helfer frühzeitig aufgeben mußte.

Im Torfstich sind tolle Kleinbiotope entstanden - Paradiese für die wassergebunden Lebensformen im Niedermoor.

Sichelhenke

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Mit überwältigender Beteiligung von 28 großen und kleinen Helfern, konnte der letzte Biotoppflegeeinsatz in diesem Jahr abgeschlossen werden. 4 Motorgeräte waren an dem Vormittag pausenlos im Einsatz und, was zunächst keiner geglaubt hat, wurde geschafft: das Kleinod im Ramminger Moos, südlich des Tuffgebiets gelegen, wurde bis auf 15 ausgewählte Dornenbüsche vom überwuchernden Gehölz befreit.

Im Anschluss daran wurde die Fläche teilweise von einem Raupenfahrzeug gemäht. Platz ist nun wieder für lichthungrige Pflanzen, für die Gesellschaft der Pfeifengraswiese, für wärmeliebende Insekten und deren Frassfeinde: Neuntöter, Schwarzkehlchen und Braunkehlchen.

Vielen Dank an alle Helfer.
Dank auch an die Sponsoren von Speiss und Trank:
Finkbeiner Getränke, Langenau; Metzgerei Steck, Langenau

Nebelhexeneinsatz

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In herbstlicher Nebelstimmung galt es auf den Feuchtwiesen am Nauereck störende Gehölze zu roden um wieder mehr Platz für Moorwiese, für sonnenexponierte Grabenabschnitte und wärmeliebende Insekten zu schaffen. Die Landschaft konnte dank der 25 kleinen und großen Helfer offen gehalten werden.

Ein kleiner Teil der Hochstaudenflächen mähte ein jungen Helfer mit großem Ehrgeiz, so dass nebenbei noch eine strukturreiche Wiese entstand.

Besonderen Dank an unser Mitglied Matthias Otto, der mit 8 Schülern den Einsatz großartig unterstützte.

Vielen Dank an alle Helfer, insbesondere auch die neuen Maschinenführer.
Dank auch an die Sponsoren von Speiss und Trank:
Finkbeiner Getränke, Langenau; Metzgerei Laible, Langenau

Haben fertig!

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Mit 15 großen und kleinen Helferinnen und Helfern konnten wir die Streuwiesenbiotoppflege im Naturschutzgebiet Langenauer Ried und im FFH Gebiet Donaumoos auf unseren Vereinsflächen abschließen. Herzlichen Dank an die vielen Helfer bei den 5 Einsatzterminen.

An zwei Wochentagen wurde vorgemäht.

Besonderen Dank auch an Karl Bunz, der immer zuverläßlich mit seinem Gespann für den Transport der Gerätschaften gesorgt hat und auch sonst kräftig zugelangt hat.

Besonden Dank auch an eine mithelfenden Kuchenspenderin.

Vielen Dank an alle Helfer. Dank auch an die Sponsoren von Speiss und Trank:
Finkbeiner Getränke, Langenau; Metzgerei Holz, Langenau

Abräumen des Heus im Naturschutzgebiet

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Mit vereinten Kräften gelingt Vieles! Alle restlichen Streuwiesen im Kernbereich des Naturschutzgebiets konnten an dem Samstag von der gemähten Streu befreit werden. Die Nährstoffarmut und die bessere Struktur der Wiesen ist nun für die kommende Vegetationsperiode gewährleistet.

Durch Konzentration auf nasse Senken, in denen definitionsgemäß das Moorwasser stand, konnten die 18 kleinen und großen Helfer/innen auch interessante Kleinbiotope für Amphibien und Libellen gestalten. Besonders hervorzuheben sind die tatkräftigen jüngeren Helfer, unsere Freunde aus dem Aalener Raum und Günter Hiller, der mit seinem Quad im Akkord Heuplane um Heuplane durch die sumpfigen Wiesen gezogen hat.

Vielen Dank an alle Helfer. Dank auch an die Sponsoren von Speiss und Trank: Finkbeiner Getränke, Langenau; Metzgerei Rainer Raff, Langenau